Kim-Sarah Brandts spricht offen über eine mögliche Rückkehr zu „Rote Rosen“ – Tiefe Verbundenheit mit der Telenovela bleibt bestehen

 

Die beliebte ARD-Telenovela „Rote Rosen“ begleitet das deutsche Fernsehpublikum bereits seit fast zwei Jahrzehnten. Seit dem Start im Jahr 2006 hat sich die Serie als fester Bestandteil des Nachmittagsprogramms etabliert und zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler hervorgebracht, die in der deutschen Serienlandschaft bekannt geworden sind. Eine dieser prägenden Persönlichkeiten ist Kim-Sarah Brandts, die in der Rolle der Jule Jansen für viele Fans unvergesslich blieb. In einem aktuellen Interview mit der Landeszeitung für die Lüneburger Heide (LZ) gab die Schauspielerin nun Einblicke in ihre Gedanken zu einer möglichen Rückkehr in die Serie und sprach ganz offen über ihre Beziehung zur Telenovela.

Ein Comeback bei „Rote Rosen“? Kim-Sarah Brandts äußert sich positiv

Kim-Sarah Brandts, die von Anfang an eng mit „Rote Rosen“ verbunden war und die Figur der Jule Jansen über viele Jahre verkörperte, zeigt sich grundsätzlich offen für eine Rückkehr ins Serienuniversum. „Die Entscheidung liegt nicht bei mir, aber ich hätte nichts dagegen“, so die 41-Jährige im Interview mit der LZ. Damit lässt sie Raum für Spekulationen und Hoffnung bei den Fans, die sie gern wieder in Lüneburg auf dem Bildschirm sehen würden.

Die Schauspielerin, die inzwischen zweifache Mutter ist, war insgesamt sieben Jahre lang fester Bestandteil der Besetzung von „Rote Rosen“. Nach ihrem Ausstieg kehrte sie im November 2021 für eine kurze Gastrolle zurück und spielte noch einmal für zehn Folgen die beliebte Jule. Diese Zeit bezeichnet sie als einen bedeutenden Abschnitt ihrer Karriere. „Ein so langer Teil der Serie zu sein, das ehrt mich sehr“, betonte Brandts, die sich auch Jahre nach ihrem Ausstieg noch sehr verbunden mit der Serie fühlt.

Die besondere Verbindung zu Lüneburg und den Drehorten

Für Kim-Sarah Brandts ist „Rote Rosen“ mehr als nur ein Job – die Beziehung zur Drehstadt Lüneburg ist tief verwurzelt. Die idyllische Hansestadt mit ihrer malerischen Kulisse bildet die perfekte Bühne für eine romantische Telenovela. „Wenn alles blüht, ist Lüneburg einfach wunderschön“, schwärmt die Schauspielerin. Sie lobt die charmanten Ecken der Stadt, wie die Ilmenau, den alten Kran, die engen Gassen und gemütlichen Cafés, die der Serie eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Als selbsternannte „Kaffeejunkie“ fühlt sie sich in dieser Umgebung besonders wohl und genießt die Dreharbeiten vor dieser Kulisse.

Obwohl sie 2025 bislang noch keinen Besuch in Lüneburg einplanen konnte, kündigte Kim-Sarah Brandts an, dass sie ganz sicher bald wieder vorbeischauen wird. Für sie bleibt die Stadt ein Ort voller Erinnerungen und eine Inspirationsquelle, die mit ihrer Vergangenheit bei „Rote Rosen“ eng verknüpft ist.

Karriere-Hürden nach dem „Rote Rosen“-Stempel

Trotz der vielen positiven Erinnerungen an ihre Zeit bei „Rote Rosen“ berichtet Kim-Sarah Brandts auch von Herausforderungen, die mit ihrer langjährigen Serienrolle einhergingen. Nach ihrem letzten Auftritt im Jahr 2021 habe sie schnell die Erfahrung gemacht, in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden. Der „Rote-Rosen-Stempel“ habe ihre beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt, und die Anfragen für neue Projekte seien deutlich weniger geworden.

Diese Art von Typcasting ist in der Film- und Fernsehbranche keine Seltenheit, kann jedoch besonders belastend sein, wenn man sich weiterentwickeln und neue Rollen ausprobieren möchte. Hinzu kam der Rückschlag durch die Corona-Pandemie, die viele Produktionen stoppte und Schauspieler in ihrer Karriere ausbremste. Mit einer guten Portion Selbstironie sagte Brandts: „Mein Typ, 08/15-Blondie mit Kugelaugen, wie ich manchmal selbstironisch sage, war wohl nicht mehr so gefragt.“

Diese ehrlichen Worte zeigen, dass der Weg als Schauspielerin nicht immer geradlinig verläuft und es trotz großer Erfolge auch Phasen des Zweifelns und der Unsicherheit gibt.

Enge Kontakte zum „Rote Rosen“-Team – Freundschaften über die Serie hinaus

Eine der größten Stärken von Kim-Sarah Brandts ist die Tatsache, dass sie trotz der beruflichen Schwierigkeiten ihre engen Verbindungen zu ehemaligen Kollegen aus „Rote Rosen“ pflegt. Sie hebt hervor, wie ungewöhnlich es in der Branche ist, noch so viel Kontakt zu seinen Schauspielkollegen zu haben – und sie schätzt diese Freundschaften sehr.

Zu ihren engen Kontakten zählen unter anderem Brigitte Antonius, Sarah Maria Besgen und Jenna Waibert, die ebenfalls wichtige Rollen in der Serie spielten. Auch mit ihrem Serienvater Gerry Hungbauer, der in „Rote Rosen“ als Thomas zu sehen war, steht sie regelmäßig in Austausch. Diese Beziehungen zeigen, dass „Rote Rosen“ für die Schauspieler mehr als nur eine Arbeitsstelle war, sondern auch ein Ort, an dem persönliche Bindungen entstanden sind.

Abschied und Zukunft – was kommt als Nächstes?

Die offene Haltung von Kim-Sarah Brandts zur Frage eines möglichen Comebacks lässt Fans hoffen, dass die beliebte Schauspielerin irgendwann wieder in die Rolle der Jule Jansen zurückkehren könnte. Gleichzeitig ist sie sich bewusst, dass die Entscheidung darüber nicht allein bei ihr liegt, sondern von den Machern der Serie abhängt.

Für Kim-Sarah Brandts geht es jedoch auch darum, sich als Künstlerin weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen, trotz der Schwierigkeiten, die ihr durch den „Rote Rosen“-Stempel entstanden sind. Sie blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Karriere, ist aber dankbar für die Erfahrungen, die sie bei der Telenovela sammeln durfte.

„Rote Rosen“ und die Zukunft der Telenovela

Im Umfeld von „Rote Rosen“ gibt es derzeit weitere Veränderungen. Wie viele Fans wissen, hat die ARD angekündigt, die Ausstrahlung von „Rote Rosen“ und auch der Schwester-Telenovela „Sturm der Liebe“ zeitweise zu pausieren. Das sorgt für Enttäuschung bei den treuen Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich täglich auf neue Folgen freuen.

Doch gerade in solchen Phasen zeigt sich, wie eng die Zuschauer mit den Schauspielern und den Geschichten verbunden sind. Die Rückkehr von bekannten Gesichtern wie Kim-Sarah Brandts könnte dazu beitragen, der Serie neuen Schwung zu verleihen und die Fans weiter zu begeistern.

Fazit

Kim-Sarah Brandts bleibt der Telenovela „Rote Rosen“ nach wie vor eng verbunden – sowohl emotional als auch beruflich. Sie spricht offen über ihre Zeit bei der Serie, die positiven und negativen Seiten und ihre Hoffnung auf ein mögliches Comeback. Gleichzeitig zeigt sie sich realistisch gegenüber den Herausforderungen der Branche und dem Einfluss von Typcasting auf ihre Karriere.

Für viele Fans bleibt sie eine Ikone der Serie, und ihr Wunsch, bald wieder nach Lüneburg zurückzukehren, zeigt, wie stark die Bindung zwischen ihr, der Serie und der Stadt ist. Ob es zu einer erneuten Zusammenarbeit kommt, wird die Zukunft zeigen – fest steht jedoch, dass Kim-Sarah Brandts ein wichtiger Teil der Geschichte von „Rote Rosen“ ist und bleibt.

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